Sonntag, 31. März 2013

Gebrochen


Zu viel Zeit ist vergangen, zu viele Erinnerungen
Die mich nunmehr quälen sind entstanden
und gestalten die Zeit allein so unendlich.
Kein Ende in Sicht.

Das erste Date, das erste Lachen
Der erste Kuss.
Dann Stille und doch wieder zueinander gefunden
Nur um jetzt wieder getrennt zu sein?

Wir sprachen beide von Liebe
Aber offenbar von zwei verschiedenen Perspektiven
Wir sprachen auch beide von Zukunft
Aber die gibt es jetzt wohl nicht mehr.
Nicht für uns.

Du sagst du willst uns nicht verlieren,
aber etwas dagegen unternehmen?
Nein das kannst du auch nicht.
Du sagst du hast keine Zeit,
hast etwas anderes im Kopf.
Sind wir so verschieden, dass ich nur dich in meinem habe?

Auf der Suche nach Ablenkung
Bin ich viel unterwegs, doch die Wege gestalten sich schwierig
Wenn du mich nicht loslässt.
Ich wende schon meine gesamte Willenskraft auf und komme nicht los!

Will mich nicht erinnern will mich nicht noch einmal umschauen,
doch wie jeder Held bisher, wage ich immer wieder den Blick.
Die Bestrafung folgt sofort und kommt einher mit
Selbstzweifel und Müdigkeit.

Ohne deine Liebe, dein Vertrauen
Wie soll ich mich entfalten?
Das Vertrauen ist für immer vergangen,
doch was ist mit meiner Blüte.

Wo immer ich sein werde,
du wirst immer bei mir bleiben.
Egal wie sehr ich versuche dich abzuschütteln.
Das ist eine traurige Feststellung.