Sonntag, 26. Dezember 2010

Weihnachts Fragen

Versammelt sind wir alle nun,

Weihnachtszeit ist’s, Glocken Klingen,

Bitterkeit ist meist verweht in den unendlichen winden,

den eisigen Winden der Nacht.

Doch wir, die Familie

Wir sitzen beisammen, sind gar froh das niemand hier muss leiden.

Aber doch, warum ist es so seltsam. Das grade an diesem Tag,

den 24sten Dezember wir uns immer wieder treffen, schlemmen und gar die Zeit vergessen

ganz davon besessen Geschenke auszupacken, beisammen zu sein und zu wissen das es jedem gut geht?

Hängt dieser Tag wirklich noch mit dem eigentlichen Grund zusammen oder sind all die Traditionen all die Festlichkeiten bloß Blasphemisch?

Und noch eine weitere Frage eröffnet sich mir.

Sollte ich Weihnachten, den Heiligen Abend in Frage stellen?

Es steht geschrieben dass man Respekt vor Gott haben soll, ist dies eine sanfte Drohung?

Oder interpretiere ich zu viel in diese Überlegung hinein?

Wer weiß das schon?

Doch Weihnachten wird auch als Fest der Liebe bezeichnet, warum?

Was hat der Sohn Gottes mit Liebe zu tun?

Der Grund.

Der Grund warum wir alle beisammen sitzen, jedes Jahr um diese Zeit.

Der Grund ist das auch damals bei Jesu Geburt ein großes beisammen sein war, und dieses beisammen sein macht einen wichtigen Teil der Gesellschaft aus. Der sozialen Kompetenz

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Die Umbruch Nacht

Ich nahm einen tiefen Atemzug und schritt hinaus
Hinaus in die kalte schwarze Nacht
Dann ging ich um mein haus,
herum auf der suche nach der zweifelnden Macht

Der Macht die mir vielleicht,
doch nur vielleicht erbringt
wenn es den reicht
das es mir heute endlich gelingt

Der Schwarzen Nacht zu trotzen
Sie nicht weiter als Feind zu sehen
Ihr ins Dunkel‘ Gesicht rotzen
Und sagen: Du solltest nun gehen!

Doch auch in dieser Nacht blieb mir verwehrt,
was ich noch niemals hatte.
Den Mut den mir niemand Lehrte
Den ich mir erarbeiten muss wie eine winzig kleine Ratte.

Doch haben Ratten keine Angst vor der Nacht
Da sehen sie wie wir bei Tag
Es ist wohl eher das Licht was ihnen zu schaffen macht
Doch die Nacht mir nie besonders lag.

Im Morgengrauen steh ich auf,
blicke umher glaube es kaum
Nur ein Gedanke kam mir in den Sinn: Lauf!
So Lief ich denn durch Zeit und Raum.
Bis mich ereilt mein Schicksals Leid.

Die Nacht

Strahlend Hell

Es Dämmert schon, die Sonne taucht die Welt in einen Goldenen Glanz den auch die Blätter, die bereits von den Bäumen gefallen sind mit Freude annehmen. Ein wahrlich atemberaubender Anblick, Goldbraune Blätter bedecken den Boden und der Himmel schließt mit eben dieser Farbe, nur greller an. Als ob die Welt aus Gold gefasst wäre!

Doch hält dies Wunder der Natur nicht mehr lange, denn schon bald wird die schwärze der Nacht jede Farbe in sich Verschlucken, einzig und allein der Mond spendet dann noch einen hellen Schein.

Süchtig nach diesem wunderbaren Anblick schreite ich in die Welt hinaus, will weit reisen.

Dorthin wo die Sonne noch nicht untergeht, dorthin wo die Nacht am kürzesten ist. Dorthin wo ich meinen Frieden finden kann!

Schon viele Meilen bin ich gelaufen doch ist es bereits zu spät die Sonne…sie ist weg!

Und jetzt wandere ich diese einsame Straße entlang, auf der Suche nach der Sonne…laufe einer Illusion hinterher. Verzweifle um den Goldenen Schein zu sehen an den ich mich so gut erinnere.

Ich greife nach der offensichtlichen Ferne, und kann spüren dass sie nicht ganz so fern ist wie ich dachte.

Schon in wenigen Stunden werde ich dem Goldenen Antlitz wieder gegenüber stehen und ich könnte da hinschmelzen bei dem Gedanken an dieses Gefühl des Friedens.

Ich habe nie gewusst das dieses Grelle Feuer in meinem Kopf so viel ausrichten kann!

Nach dem morgen mit dem atemberaubendsten Anblick für mich schritt ich geschwind weiter ins Land hinaus, für viele Jahre lief ich von Ort zu Ort, von Land zu Land auf der Suche nach dem Glück.

Doch wieder Zuhause angekommen muss ich sagen…Ich musste es nicht suchen, denn genau hier habe ich es doch schon am Anfang gesehen! Denn die Sonne die die Welt in einen Goldenen Glanz hüllt ist allgegenwärtig!

Chaos Gedanken

Ein Knab ganz in Schwarz,

er geht entlang, eine noch schwärzere Straße.

So Schwarz das die schwärze ihn fast verschluckte.

Und die Straße führt ihn direkt an sein Ziel,

normalerweise ohne Probleme, heute soll es anders kommen.

 

Der Knab ganz in schwarz er war mit seinen Gedanken anderswo.

Er war mit den Gedanken bei einem Warmen Kaminfeuer und einem guten Buch.

Vielleicht hätte er besser vor sich auf die Straße schauen sollen, denn im nächsten Moment

Stolperte er über einen Schneehügel den wohl Kinder beim Spielen aufgehäuft hatten.

Dann als er sich wieder aufgerichtet hatte, und über seine Dummheit nachdachte das er nicht auf die Straße achtete und lieber seinen Gedankengängen, ja in seine Wunschträumen flüchtet, rutschte sein Fuß auf dem Kalten harten Eis ruckartig vor und seine Balance schwand.

Er lag rückwärts auf dem Boden.

Noch im liegen Bestrafte er sich für seine Dummheit den Fehler wiederholt zu haben, dann richtete er sich auf nun vollends auf die Straße Konzentriert, jeden Schritt bedächtig tätigend.

Nach einiger Zeit wurd dem Knab auf seinem langen Weg Langweilig und er vergriff sich an seinem Musik-spiel-Gerät. Lauschend der Musik und dennoch Konzentriert auf seine Schritte führte er den Weg fort.

Vor lauter Konzentration und Lautstärke des Geräts hörte er nicht wie der Mann am Straßenrand rief he Junge wo willst du hin, und auch nicht die alte Dame die aus dem Fenster sah und Krächzte, er solle doch schnell wegrennen.

Hätte er die Leute gehört vielleicht würde er noch Leben.

Der Knabe ging weiter. Noch mehrere Meilen.

Dann begrub ihn eine riesige Lawine aus Schnee unter sich nur weil er nicht dem Umfeld lauschte bei schwärzter Nacht.

Nun könnt auch ihr hinaus ziehen, doch mit dem wissen, Achtet nicht nur auf den Weg vor euch sondern um den Weg UM euch.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Fünfzig Meilensteine

Der erste Stein, er ward gesetzt

Mit der Geburt von einem Lebewesen.

Das Lebewesen ward ab nun,

ein selbstständiges Wesen

Uneingeschränkt in seinen Fähigkeiten,

kann es nun seine Erfahrungen selbst erfahren.

 

Der zweite Stein. Er ward gesetzt

Mit dem ersten Wort

Dem ersten verständlichen Laut

Dem Glück das das Lebewesen und

Die umher stehenden fühlen,

Das Gefühl der Erfüllung.

 

Auch der Dritte vierte und fünfte sein, sie wurden gesetzt

Als das Lebewesen begann zu laufen, als das Lebewesen begann

Begann sinnvolle Gedanken zu formen, und als es lernte,

zu lernen. Lernte, dass die Herdplatte Heiß ist,

lernte das wenn man hinfällt, Körperteile schmerzen.

Und es lernte das Verschwendung Gift ist.

 

Weitere Meilensteine eines Lebens sind

Erste gute Note, erste Beziehung, erste Schnee

Oder erster Sommer, die neue Geschmacksrichtung

Die neue Schule, die neue Stadt, das neue Land,

die neue Angewohnheit aber auch, das alte neu zu erleben,

auch das älter werden ist ein Meilenstein des  Lebens.

 

Doch will ich hier nicht die Meilensteine aller erläutern

Sondern die 50 Meilensteine zweier Personen.

Zweier Personen die sich der Lyrik verschrieben

Die sich etwas dachten dabei einen Text zu schreiben,

eine Botschaft vermitteln wollten an all jene,

jene die selber nicht die Wahrheit sahen.

 

Die 50 Meilensteine stehen in dieser Hinsicht für,

all jene Gedichte die zwei Personen schrieben

für all jene deren Augen geöffnet werden müssen,

für all jene die Unterstützung brauchen,

für all jene die nicht ausdrücken können

was offensichtlich ist.

 

Die 50 Meilensteine stehen aber auch für

Den Zusammenschluss, den Gedanken dahinter

Die Kommunikation, die Freundschaft,

die Beschlüsse, die Fakten, die Monate

ja sogar die Tage in denen zwei Menschen

euch die Augen öffnen wollten.

 

So öffnet denn nun eure Augen und herzen unseren texten.

Samstag, 4. Dezember 2010


Ein Wunder

Ein  armer Junge geht eine Straße entlang und findet 10 €,

Einem alter Mann der im Sterben liegt geht es plötzlich wieder gut.

Ein Regenbogen erscheint am Himmel.

Eine Frau gebärt Kinder.

 

Ich glaube an Wunder

Denn sie passieren jeden tag

Mit uns, um uns herum und in uns.

Sie passieren jeden Tag.

 

Ein Paar findet nach langer Zeit wieder zusammen.

Bei einer Naturkatastrophe überleben auf Wundersame Weise viele Leute.

Es findet Sonnenaufgang…und Sonnenuntergang statt.

Menschen erfinden neue Gerätschaften oder Entwicklungen.

 

Ich glaube an Wunder

Denn sie passieren jeden tag

Mit uns, um uns herum und in uns.

Sie passieren jeden Tag.

 

Das Größte Wunder

Das welches uns alle umgibt,

Das Wunder das wir alle immer mit uns führen

Es ist das Leben.

 

So schweifet nicht im Selbstverdruss

Seit Glücklich mit dem gegebenen Wundern

Spielet ausgelassen, Arbeitet hart

Schlaft ruhig und wachet wachsam.

 

 Ich glaube an Wunder

Denn sie passieren jeden tag

Mit uns, um uns herum und in uns.

Sie passieren jeden Tag.

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Schneegestöber

Blendend Weiße berge erstaunen uns, sowohl im Winter als auch im Sommer,

doch wenn dieser Zauber übergeht, auf den Rest des Weltlichen Glanzes, auf die Nadel Bäume und auf jene deren Blätter schon gefallen sind, dann ist die Zeit gekommen.

Die Zeit um über das Vergangene Nachzudenken, um wieder zu erkennen, wie wunderbar diese Welt ist und um zu der Gewissheit zu gelangen das morgen nicht so wichtig ist!

Heute noch werden viele aus ihren Fenstern gucken und denken, oder gar zu ihren Familien sagen, hey Leute dieser Weiße Zauber er soll für immer anhalten!

Doch weiß er oder sie doch genau…Der Sommer wird kommen und den Weißen Glanz der Welt hinfort Schmelzen mit einer Wärme die nur er geben kann.

Nutzen wir also die Zeit die uns mit der weißen Decke gegeben ist und durchstöbern den Schnee nach seinen Geheimnissen.

Und wenn dann nach vielen Monaten alles gesagt und alles getan ist was getan werden musste.

Dann fühlt es sich an wie ein Befreiungsstoß den der Frühling uns versetzt, denn ist und die weiße Decke doch über den Kopf gewachsen sowie die Gefahr die der Weltliche Glanz darunter birgt.

Häuser stürzen ein, Strommasten fallen um, Bäume halten dem Gewicht nicht stand.

Doch ist die im Sommer schon wieder fast vergessen und zum neuen Winter hin denkt jeder wieder so wie im letzten Jahr.

Natürlich dürfen wir die schönsten Sachen am Winter nicht vergessen.

Das Kuscheln vor dem Ofen oder unter der warmen Decke mit seinen Liebsten und auch den Geruch nach Weihnachts-Gebäck der in der Luft liegt.

So denken wir doch gerne an die Winterzeit und an das Schneegestöber das dadurch hervorgerufen wird und auch wenn der Schnee nicht jedermann in gleichem Maße erfreut so weiß doch jeder in sich drin, das jeden Tag Sommer auch nicht der Jackpot wäre!

Nun denn ich sag Lebewohl und gehe aus eurem Hause, hinaus…ins Schneegestöber.