Samstag, 8. Januar 2011

Garten Sünden

Dunkle Zeiten, Erleuchtete Zeiten,

all jene die meinen Weg bereiten,

all jene die ihn Verwüsten, mich behindern,

aber auch die die meine Schmerzen lindern.

All diese die hinter mir stehen,

und auch jene die mich nur als ihren Feind sehen.

Erfrischendes Terrain, Ausgedörrtes Land

In beidem gehen Menschen anderen zur Hand

Doch gibt’s auch welche die versuchen zu zerstören

Jene die in dunkle Kreise und dunkle Zellen gehören

Und auch jene die es nicht wissen, zwischen beiden Seiten stehen

Und das Leben nicht verstehen.

Verderben rückt näher, die Zeit die uns verbleibt

Die uns gegeben, festgelegt als eine Einheit.

Stunde um Stunde Vergehen täglich

Tag um Tag, das Leben ist so vergänglich

Viele könn‘s nicht fassen,

jedoch können sie es auch nicht lassen

mit der Gefahr zu leben, sie fast schon zu lieben.

Gar viele Heitre stunden erleben wir hier

Doch ist eine unserer großen Sünden die endlose Gier

Das Verlangen nach immer mehr,

niemand fragt in dieser Zeit nach dem „Woher“ ?

Warum ist es nicht mehr wichtig woher es kommt

Diese Erde ist in Wahrheit Zerbombt.

Zerbombt, nicht nur durch den Krieg,

den niemals kommenden endgültigen Sieg

Sondern durch unsere Sünden, unsere Taten

Durch jedes kleine Geheimnis, begraben in einem Garten

Vielleicht gut versteckt,

doch nichts bleibt für immer unentdeckt.

Ich will niemanden Verklagen,

keine Schemen Jagen,

die in meinen Gedanken Unruhe stiften,

und nicht meine Gemüter liften,

doch will ich behaupten, dass all ihr Leute

mit all den Sünden, all den Taten die ihr vollbracht

Dem ungemacht bereits die Tür geöffnet habt, in jeder Nacht

Schleicht sich das Böse in euer Haus

Und schlemmt euren eigenen Leichenschmaus

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen