Dienstag, 22. Juni 2010

Ein Engel

Es kommt mir vor als wäre es erst vor Zehn Minuten gewesen

Als ich diesen Engel sah.

Beinahe unsichtbar zwischen Menschen versteckt.

Des Engels Antlitz erfüllte mich mit Freude doch was musst ich sehn?

Es waren eines Engels Tränen!

 

Man hörte nichts von diesem Engel, nur die kleinen Schluchzer des Verlusts,

und des Schmerzes der diesem folgt.

Beinahe Lautlos also, sang sie wohl Lieder mit die ihre Ohren schmeichelten.

Und mir war klar...einen Engel wie diesem darf so ein Schmerz nicht zur lasst fallen!

Ohne zu zögern ging ich auf den Engel zu.

 

Der stille Engel verkündete dass ihr etwas Schreckliches wiederfahren ward

Es hätte mit der Liebe zu tun und wäre schwer zu verkraften.

So fasste ich einen Entschluss! Ich würde Himmel und Hölle bewegen,

nur damit das einstge Lächeln das mich so erfreut wiederkehrt

wiederkehrt auf ihr Gesicht.

 

Doch ich vermocht ihr nicht zu helfen,

wie denn auch ich bin ein Mensch,

ein minder Kreatur Gottes dessen Auftrag es ist zu Leben,

nicht zu trösten…in den Arm zu nehmen.

Nein das ist mir nicht bestimmt

 

Auch heute weint der einst so schöne Engel noch,

durch große Kummer ausgelöster schmerz der ihr großes Herz zerbarst

in tausend Stücke die ich zu finden erhoffte

Doch auch in diesem Vorhaben versagte ich,

Ich sehne mich…sehne mich nach Glanz und Freude…

 

Nach einem Engel der Lust!

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