Montag, 14. Juni 2010

Nichts bleibt mehr…

Der Wind kitzelt meine Ohren,

Der Rindenmulch gibt unter meinen Füßen leicht nach,

Ein bitterer Geschmack legt sich auf meine Zunge

Motorengeräusche, Kindergeschrei, Vogelgezwitscher

Kühle Brisen streifen über meine Haut.

Weht durch mein Haar

Meine Augen werden schwer,

ich bin müde.

 

Leises Rascheln der Baumwipfel über mir

Gänsehaut durch die sanfte kühle Brise

Getier Krabbelt überall

Der Stein auf dem ich sitze ist Hart

Völlige Stille,

nur Motorengeräusche, Kindergeschrei und Vogelgezwitscher

und das Rasseln der Blätter

in weiter Ferne

 

Ein Energiestoß

Eine Lebenslust entfacht in mir

Das einfache Dasein das Miterleben

Das Miterleben der Natur

Der Rindenmulch knarzt unter meinen Füßen

Der Wind begehrt auf

Leise flüstert der Wind mir Geschichten von weit entfernten Orten und

Noch sagenhafteren Begebenheiten in aller Welt,

ins Ohr.

 

Ansonsten nur Stille

Und Motorengeräusche,

Kindergeschrei

Und Vogelgezwitscher

In weiter Ferne

 

In meinem Kopf schwirren Gedanken umher

„Warum bin ich hier, was erwartet man von mir,

wo ist mein Platz auf dieser Erde?“

Der Wind schickt mir Gerüche von Harz, Blättern, Rindenmulch

Von Deodoranten und Moos

Von verschiedenen Kräutern und Salben.

Die unzähligen Geschöpfe hier in der Natur,

Pflanzen, Menschen sowie Tiere wiegen sich im Takt der Windstöße

Und ich,

ich höre nichts mehr.

Auch nicht in weiter Ferne…

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